Habe mich mal mit dem Backend-Log (/var/log/mythtv/mythbackend.log) beschäftigt. Dabei tauchen immer wieder folgende 2 Fehlermeldungen auf:
"DVBChan(1:/dev/dvb/adapter0/frontend0) Warning: Unsupported fec_inner parameter."
und
"DVBSM(/dev/dvb/adapter0/frontend0), Warning: Can not count Uncorrected Blocks
eno: Operation not supported (95)"
Auch nach mehrmaligen Forschen im Netz bin ich nicht schlauer, wenn mir jemand halbwegs erklären kann, was eine von denen bedeutet: immer her damit! Mein Ehrgeiz hielt sich aber auch in Grenzen, diese zu lösen, sie machen sich nicht bemerkbar. Ursprünglich wollte ich das Log fehlerfrei haben, damit man irgendwelche Fehler/Unstimmigheiten sofort erkennt...
Dienstag, 29. Dezember 2009
Montag, 28. Dezember 2009
Automatisches anmelden
Viele kleine Stolpersteinchen gab es noch aus dem Weg zu räumen. Ich hatte die automatische Anmeldung eingestellt, damit man, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt und fernsehen möchte, nicht immer die Tastatur braucht, sondern mit der Fernbedienung auskommen kann. Nun kam es aber immer öfter vor, dass diese Anmeldung nicht klappte und man in der Anmeldemaske von Mythbuntu landete; auch das richtige Passwort half nicht immer weiter. Der Display-Manager versuchte zwar nach der Anmeldung sein Glück, aber man kam meistens wieder zur Anmeldung zurück. Casus Knacktus war wohl Composite; in einem Ubuntu-Forum hatte ich irgendwann einen Thread gefunden (mal sehen, ob ich ihn wiederfinde), in dem genau dieser Fehler beschrieben wurde und in dem sehr viele Sachen stehen, die das bei verschiedenen Usern behoben hat. Bei mir war es erst das letzte: Composite ausschalten, ich meine, dass ich das mit dem Befehl
nvidia-xconfig --no-composite
gemacht habe. Danach war die automatische Anmeldung kein Problem mehr :-)
nvidia-xconfig --no-composite
gemacht habe. Danach war die automatische Anmeldung kein Problem mehr :-)
Sonntag, 27. Dezember 2009
Neuer Computer
Dann wollten wir uns den "richtigen" PC kaufen, da der alte doch etwas schwach auf der Brust war und auch recht groß und unansehnlich fürs Wohnzimmer. Nach ein wenig Recherche im Netz waren wir schon etwas desillusioniert; die Auswahl zu groß und insgesamt schien uns alles auch zu teuer zu sein. Letztendlich sind wir zu Computer Cash & Carry gefahren und haben uns beraten lassen. Den RAM und die Festplatte des alten Rechners wollten wir übernehmen, fehlte also noch ein schickes Gehäuse mit Motherboard, CPU, Grafik- und Soundkarte. Wir wurden von dem Verkäufer richtig gut beraten und bekamen ein System zusammengestellt, was viel preiswerter war als wir dachten (insgesamt kamen wir mit 200€ hin).
Im Nachhinein ist es schade, dass ich da noch nichts von VDPAU wußte, sonst hätte ich auf eine Grafikkarte von Nvidia bestanden, die das kann (ab der 8500-Serie, glaube ich). Mit VDPAU kann man unter Linux Dekodierungsarbeit von der CPU auf die Grafikkarte schieben und damit ohne Probleme auch HD gucken. Ist aber nicht ganz so schlimm, da wir ja eh nur die öffentlich-rechtlichen Sender in HD bekommen; und deren normale Ausstrahlung ist von der Qualität eh schon gut genug.
Zuhause dann den RAM, die Festplatte und die TV-Karte in den neuen Rechner gebaut. Super war, dass Mythbuntu dann sofort schon lief (Super-Feature von Linux!!! Mit Windows geht sowas nicht, oder zumindest nicht immer), Nicht so gut war, dass man wegen des beengten Platzes im Gehäuse die TV-Karte nicht festschrauben konnte. Liegt aber auch daran, dass ich mich nicht getraut habe, das Netzteil loszuschrauben, die TV-Karte festzumachen und das Netzteil wieder einzusetzen. Läuft aber auch so ganz gut.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Im neuen Rechner wollte die TV-Karte erst überhaupt nicht, Linux erkannte die gar nicht. Lag aber nur daran, dass meine bessere Hälfte die Karte nicht komplett in den Slot gedrückt hatte :-)
Im Nachhinein ist es schade, dass ich da noch nichts von VDPAU wußte, sonst hätte ich auf eine Grafikkarte von Nvidia bestanden, die das kann (ab der 8500-Serie, glaube ich). Mit VDPAU kann man unter Linux Dekodierungsarbeit von der CPU auf die Grafikkarte schieben und damit ohne Probleme auch HD gucken. Ist aber nicht ganz so schlimm, da wir ja eh nur die öffentlich-rechtlichen Sender in HD bekommen; und deren normale Ausstrahlung ist von der Qualität eh schon gut genug.
Zuhause dann den RAM, die Festplatte und die TV-Karte in den neuen Rechner gebaut. Super war, dass Mythbuntu dann sofort schon lief (Super-Feature von Linux!!! Mit Windows geht sowas nicht, oder zumindest nicht immer), Nicht so gut war, dass man wegen des beengten Platzes im Gehäuse die TV-Karte nicht festschrauben konnte. Liegt aber auch daran, dass ich mich nicht getraut habe, das Netzteil loszuschrauben, die TV-Karte festzumachen und das Netzteil wieder einzusetzen. Läuft aber auch so ganz gut.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Im neuen Rechner wollte die TV-Karte erst überhaupt nicht, Linux erkannte die gar nicht. Lag aber nur daran, dass meine bessere Hälfte die Karte nicht komplett in den Slot gedrückt hatte :-)
Samstag, 26. Dezember 2009
Testphase
Der Plan sah dann so aus, dass wir zunächst eine TV-Karte kaufen und die in einen älteren Rechner einbauen wollten, um das Ganze erstmal zu testen. Unsere Wahl bzgl. der TV-Karte fiel auf die Technotrend S2-3200, weil sie HD-fähig, eine gute Linux-Unterstützung bietet und eine Fernbedienung hat. Wir haben sie für ca. 90€ bekommen und kurz vor Weihnachten in den alten PC eingebaut und Mythbuntu 9.10 Karmic Koala installiert. Dies verlief problemlos.
Dummerweise wollte die TV-Karte nicht so richtig funktionieren, dmesg und lspci hatten ihre Probleme damit, obwohl man oft lesen konnte, dass die Karte out-of-the-Box funktionieren sollte. Nach mehreren Stunden des Rumprobierens und Lesen im Internet ergriff ich den letzten Strohhalm: Einfach mal die Karte in einen anderen Slot stecken (oder hatte ich sie in denselben nochmal gesteckt? Ich weiß es nicht mehr). Nun funktionierte sie! Yes! Hatte den Tipp zwar schon 2 Stunden vorher gelesen, habe das aber nur als letzte Möglichkeit gesehen. Kaffeine installiert und Fernsehen läuft. Die Karte funktioniert also :-)
Dann ab zu MythTV. Als erstes muss man dort das Setup laufen lassen. Ein paar Einstellungen sind einfach, bei vielen zieht man die Augenbrauen hoch ("Wofür ist das denn wohl?"). Fast alle von den allgemeinen Einstellungen kann man aber so stehen lassen, bis auf so Sachen, die mit Geographie zu tun haben (PAL als System, europe-west etc.). Dann die TV-Karte einstellen, den Astra als Satelliten und den Senderdurchlauf starten, der sofort mit einer Fehlermeldung abbricht *grmpf*. Jemand, der etwas mehr Ahnung von Fernsehtechnik etc. hat, hätte meinen Fehler auch sofort bemerkt: ich bin über den Button "Diseq" einfach drüberweggegangen, weil es für mich von der UI her aussah, dass das nicht so wichtig ist. Naja, Lehrgeld in Form von einem ganzen Nachmittag bezahlt. Dann lief der Durchlauf aber und nach einer kleinen Umsortierung der Kanäle konnten wir fernsehen. Yes!
Dummerweise wollte die TV-Karte nicht so richtig funktionieren, dmesg und lspci hatten ihre Probleme damit, obwohl man oft lesen konnte, dass die Karte out-of-the-Box funktionieren sollte. Nach mehreren Stunden des Rumprobierens und Lesen im Internet ergriff ich den letzten Strohhalm: Einfach mal die Karte in einen anderen Slot stecken (oder hatte ich sie in denselben nochmal gesteckt? Ich weiß es nicht mehr). Nun funktionierte sie! Yes! Hatte den Tipp zwar schon 2 Stunden vorher gelesen, habe das aber nur als letzte Möglichkeit gesehen. Kaffeine installiert und Fernsehen läuft. Die Karte funktioniert also :-)
Dann ab zu MythTV. Als erstes muss man dort das Setup laufen lassen. Ein paar Einstellungen sind einfach, bei vielen zieht man die Augenbrauen hoch ("Wofür ist das denn wohl?"). Fast alle von den allgemeinen Einstellungen kann man aber so stehen lassen, bis auf so Sachen, die mit Geographie zu tun haben (PAL als System, europe-west etc.). Dann die TV-Karte einstellen, den Astra als Satelliten und den Senderdurchlauf starten, der sofort mit einer Fehlermeldung abbricht *grmpf*. Jemand, der etwas mehr Ahnung von Fernsehtechnik etc. hat, hätte meinen Fehler auch sofort bemerkt: ich bin über den Button "Diseq" einfach drüberweggegangen, weil es für mich von der UI her aussah, dass das nicht so wichtig ist. Naja, Lehrgeld in Form von einem ganzen Nachmittag bezahlt. Dann lief der Durchlauf aber und nach einer kleinen Umsortierung der Kanäle konnten wir fernsehen. Yes!
Freitag, 25. Dezember 2009
Vorgeschichte
Angefangen hat das Ganze recht harmlos. Wir wollten eine externe Festplatte haben, um z.B. unsere Fotos, Musik zu speichern, so als Sicherheitskopie. Dann herausbekommen, dass es auch WLAN-Router mit USB-Anschluß gibt, an die man eine solche Platte anschliessen kann. Hat natürlich den Vorteil, dass man im gesamten Netzwerk darauf zugreifen kann. Für gut befunden und gekauft :-)
Dann habe wir uns nach einer Festplatte umgeguckt und gesehen, dass es auch sogenannte Multimedia-Festplatten gibt: die haben dann schon Player für diverse Video-/Musik-/Bilder-Formate an Bord, so dass man so eine Festplatte auch an einen Fernseher anschließen kann. Klang schon gar nicht schlecht, aber ich vermisste bei diesen eben auch noch die Fähigkeit, Fernseh-Aufnahmen zu machen, damit man auch "richtig" Multimedia betreiben kann. Ich weiß nicht mehr, ob gar keine der Multimedia-Festplatten diese Anforderung erfüllt hat oder ob diese nur sehr teuer waren (ich vermute mal ersteres). Auf jeden Fall fiel mir ein, dass ich mal im Ubuntuusers-Forum von eine speziellen Ubuntu-Distribution namens "Mythbuntu" gehört hatte, die einen Computer in ein Multimedia-Center verwandeln sollte. Diesen Weg wollten wir dann gehen; also einen eigenen Computer fürs Wohnzimmer kaufen, mit einer TV-Karte, und diesen dann mit Mythbuntu bestücken. Zur Not hätte man auch noch sich eine Windows-Version mit diversen Playern kaufen können, aber mir gefiel der andere Ansatz besser; zumindest versuchen wollte ich es einmal.
Dann habe wir uns nach einer Festplatte umgeguckt und gesehen, dass es auch sogenannte Multimedia-Festplatten gibt: die haben dann schon Player für diverse Video-/Musik-/Bilder-Formate an Bord, so dass man so eine Festplatte auch an einen Fernseher anschließen kann. Klang schon gar nicht schlecht, aber ich vermisste bei diesen eben auch noch die Fähigkeit, Fernseh-Aufnahmen zu machen, damit man auch "richtig" Multimedia betreiben kann. Ich weiß nicht mehr, ob gar keine der Multimedia-Festplatten diese Anforderung erfüllt hat oder ob diese nur sehr teuer waren (ich vermute mal ersteres). Auf jeden Fall fiel mir ein, dass ich mal im Ubuntuusers-Forum von eine speziellen Ubuntu-Distribution namens "Mythbuntu" gehört hatte, die einen Computer in ein Multimedia-Center verwandeln sollte. Diesen Weg wollten wir dann gehen; also einen eigenen Computer fürs Wohnzimmer kaufen, mit einer TV-Karte, und diesen dann mit Mythbuntu bestücken. Zur Not hätte man auch noch sich eine Windows-Version mit diversen Playern kaufen können, aber mir gefiel der andere Ansatz besser; zumindest versuchen wollte ich es einmal.
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