Dann wollten wir uns den "richtigen" PC kaufen, da der alte doch etwas schwach auf der Brust war und auch recht groß und unansehnlich fürs Wohnzimmer. Nach ein wenig Recherche im Netz waren wir schon etwas desillusioniert; die Auswahl zu groß und insgesamt schien uns alles auch zu teuer zu sein. Letztendlich sind wir zu Computer Cash & Carry gefahren und haben uns beraten lassen. Den RAM und die Festplatte des alten Rechners wollten wir übernehmen, fehlte also noch ein schickes Gehäuse mit Motherboard, CPU, Grafik- und Soundkarte. Wir wurden von dem Verkäufer richtig gut beraten und bekamen ein System zusammengestellt, was viel preiswerter war als wir dachten (insgesamt kamen wir mit 200€ hin).
Im Nachhinein ist es schade, dass ich da noch nichts von VDPAU wußte, sonst hätte ich auf eine Grafikkarte von Nvidia bestanden, die das kann (ab der 8500-Serie, glaube ich). Mit VDPAU kann man unter Linux Dekodierungsarbeit von der CPU auf die Grafikkarte schieben und damit ohne Probleme auch HD gucken. Ist aber nicht ganz so schlimm, da wir ja eh nur die öffentlich-rechtlichen Sender in HD bekommen; und deren normale Ausstrahlung ist von der Qualität eh schon gut genug.
Zuhause dann den RAM, die Festplatte und die TV-Karte in den neuen Rechner gebaut. Super war, dass Mythbuntu dann sofort schon lief (Super-Feature von Linux!!! Mit Windows geht sowas nicht, oder zumindest nicht immer), Nicht so gut war, dass man wegen des beengten Platzes im Gehäuse die TV-Karte nicht festschrauben konnte. Liegt aber auch daran, dass ich mich nicht getraut habe, das Netzteil loszuschrauben, die TV-Karte festzumachen und das Netzteil wieder einzusetzen. Läuft aber auch so ganz gut.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Im neuen Rechner wollte die TV-Karte erst überhaupt nicht, Linux erkannte die gar nicht. Lag aber nur daran, dass meine bessere Hälfte die Karte nicht komplett in den Slot gedrückt hatte :-)
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